Mühelose Bewegung im Einklasinglewhip-2ng mit der Schwerkraft und Klärung des Geistes im Einklang mit dem Sein: die alte chinesische Kampf- und Bewegungskunst Taijiquan vereint Erholung von Körper und Geist mit höchster Wirksamkeit, Entspannung mit größter Kraftentfaltung und führt ganz nebenbei auch zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden.
Wir unterrichten Taiji in moderner Interpretation auf der Basis der Lehren Peter Ralstons, angereichert mit Inspirationen von Ömer Humbaraci, Tao Ping Siang und Albert Einstein.

Neben der Möglichkeit, die verschiedene Formen zu lernen, liegt unser Fokus auf stilübergreifender Prinzipienarbeit. Zur Ergänzung der Arbeit am eigenen Körper im Body-Being und Taiji empfehlen wir auch die Arbeit mit Stock und Schwert und die Partnerarbeit im Pushing-Hands.

1. Body-Being und Taijiquan: Mühelose Körperbewegung im Feld der Gravitation

Im Taiji sollen sich Entspannung, Ganzheit, Zentrierung und Erdung in der Bewegung manifestieren. Durch gezielte Übungen und viel eigenes Experimentieren lernst du, diese Kernpunkte unter den Bedingungen von Schwere und Trägheit umzusetzen und für deinen eigenen Körper zu optimieren.

Weil allzu simplistische Grundvorstellungen über die physikalische Bewegung von Objekten auch den Bewegungshorizont des eigenen „Körper­-Objekts“ zu sehr einschränken, benutzen wir zur Erweiterung des Bewegungshorizontes Analogien und Leitvorstellungen aus der modernen theoretischen Physik.

Du hast Gelegenheit, Bewegungen frei zu improvisieren und innerhalb deiner eigenen Form mit den besagten Prinzipien zu spielen.  Du lernst, die Schwerkraft als solche zu erfahren und sodann als Quelle der Bewegung zu nutzen.  Du wirst herauszufinden, welche Wege unsere Körperteile im Gravitationsfeld eigentlich gehen wollen. Die entspannteste Bewegung wird sich gleichzeitig als die stärkste und effektivste Bewegung erweisen.
Die verschiedenen Seminare sind ausdrücklich stilübergreifend und beinhalten Coaching zur Individualisierung der eigenen Form.

2. Stocstockgeradek und Schwert im Schwerefeld

In einem zweiten Zyklus von Kursen und Workshops erweitern wir unsere Betrachtungen auf die Benutzung und Beherrschung eines Instruments. Wir machen uns mit den natürlichen Bewegungen von Stock und Schwert vertraut, lassen uns von ihrem Fallen und Rotieren leiten, um zu einer harmonischen Gesamtbewegung zu gelangen.

Obwohl wir traditionelle chinesische Waffen, Langstock und Schwert, benutzen, sind die gelernten Prinzipien des Folgens und Fallens universell, so dass die Übertragung auf Klarinetten, Heugabeln und Golfschläger keine allzu großen Schwierigkeiten bereiten sollte.

Als Referenzpunkte nutzen wir die Schwertform von Peter Ralston und eine Stockform auf der Basis von Wang Yen Nien; wer aber schon eine Form gelernt hat, kann gern innerhalb der eigenen Form experimentieren. Bei Bedarf können uns natürlich auch nur ein Instrument – Stock oder Schwert – konzentrieren.

Zu den Schwert-Workshops

3. Spiel mit dem Partner: Planetary Pushing Hands

Der dritte Zyklus von Workshops dreht sich um das „T’ui Shou“ oder „Pushing Hands“. Pushing Hands ist der Name für die Partnerübungen im Taijiquan und der bezeichnet so den Übergang zur Kampfkunst. Im Pushing Hands lernen wir, nicht nur uns selbst, sondern auch den Partner mühelos zu bewegen. Dabei lernen wir, die intrinsische Stärke des entspannten Körpers im Zusammenspiel mit der Schwerkraft so zu nutzen, dass wir anstrengungfrei ungeahnte Kräfte entfalten können.

Das Pushing Hands vertieft aber auch das Verständnis der eigenen Bewegungslogik und der Taiji-Form.

In der Partnerarbeit betreten hier den Bereich zwischenmenschlicher Interaktion, und so werden wir auch die Prinzipien des In-Beziehung-seins streifen und ihre Wechselwirkung mit Harmonie der eigenen Bewegung studieren.

Zu den Pushing-Hands Workshops

4. Cheng Hsin Taijiformen

Neben der stilübergreifenden Arbeit gibt es auch gute Gründe, die Cheng Hsin eigenen Taiji-Formen lernen. Das Repertoire der Cheng Hsin Taijiformen umfasst das

  1. Taiji Mini Set (2×12 Bilder)
  2. Kurzform (64 Bilder)
  3. Schwertform
  4. San Shou Partnerform

Als Special kommt noch die Langstockform von Wang Yen Nien hinzu, die wir in ihrer Interpretation zu einer Cheng Hsin Stockform umgedeutet haben.